#Ein #Laternliumzug #wie #Märchen

Traditionellerweise begann der Anlass mit Musik und Gesang, bevor der Tross durch das Dorf zog, um gemeinsam den Abend stimmungsvoll ausklingen zu lassen. Es waren auch in diesem Jahr allerhand Laternen und Leuchten zu bestaunen.
Marcel Züst, Dirigent der Brassband Gais, begrüsse alle Anwesenden zum Anlass und stimmte sogleich seine Musikgesellschaft ein. Der Kindergarten Friedberg war in diesem Jahr an der Reihe, sich mittels Gesang am Anlass zu beteiligen. Stolz machten die Kinder mit und sangen zusammen mit der Musik den Klassiker «I goh mit minere Laterne». Viele Eltern, Grosseltern und sonstige Verwandte betrachteten das Geschehen mit Freude.
Anschliessend formierte sich die Menge zu einem schönen Umzug auf der Kantonsstrasse. Zuvorderst lief die Brassband Gais, gefolgt vom Kindergarten Friedberg. Im Schlepptau waren schliesslich Kinder, Eltern und Interessierte Personen, die einfach auch mitlaufen wollten. Via Stossstrasse und Gaiserau ging es die bekannte Marschroute zurück zum Dorfschulhausplatz. Besondere Freude bereitete die Adresse Gaiserau 6, bewohnt von Ruth Bossard. Sie sorgte mit ihren schönen und zahlreichen Laternen, die an der Fassade ihres Hauses zu bestaunen waren, für regelrechte «Wow-Momente».
Nach der Marschroute fand sich die grosse Schar auf dem Dorfschulhausplatz wieder, wo die Kinder ihr Leckerli und einen Becher Punsch in Empfang nehmen durften. Für die Erwachsenen waren ein Bidon Glühwein oder ein Harass Spezli parat. Wie in den Vorjahren wurden die Leckerli und die Getränke von der Familie Holderegger offeriert. Lea Holderegger meinte einmal mehr, dass es einfach ein schöner Anlass sei, an dem man gerne den Kindern eine Freude mache. Auch Guido Caluori von Gais Tourismus war zufrieden mit dem Ablauf und der grossen Anzahl von Kindern und Erwachsenen.
Zur Abrundung des Abends spielte die Brassband Gais nochmals etwas Musik, gesanglich begleitet von Kindern des Kindergarten Friedberg. Die Kinder konnten nochmals ihre Laternen, die zu einem grossen Teil selber gefertigt waren, präsentieren und in der Nacht leuchten lassen. In den Gesprächen wurde klar, dass es für Kinder wie Erwachsene wie immer ein Erlebnis war, denn selten ist der Dorfschulhausplatz so schön ausgeleuchtet wie am Laternliumzug.