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PSG und Real sind weiter in der Champions League, Dortmund scheitert in Bergamo und Juventus Turin verpasst eine sensationelle Wende.
Vinicius Junior (Real Madrid) feiert sein Tor mit seinen Teamkollegen während des Champions League-Spiels gegen Benfica in Madrid.
Marina Frutos/ Imago
(sda/dpa) Champions-League-Rekordsieger Real Madrid sicherte sich das Weiterkommen gegen Benfica Lissabon mit zwei Siegen. Auf das 1:0 in Portugal liessen die Madrilenen nach Rückstand einen 2:1-Sieg folgen. Den Siegtreffer erzielte der brasilianische Offensivstar Vinicius Junior in der 80. Minute. Bei Benfica fehlte der Argentinier Gianluca Prestianni, dem Vinicius im Hinspiel Rassismus vorgeworfen hatte, gesperrt.
Lissabons Prestianni wurde von der UEFA vorläufig gesperrt, für das Rückspiel stand er somit nicht zur Verfügung. Ein Einspruch der Portugiesen wurde wenige Stunden vor dem Anpfiff von der UEFA zurückgewiesen. Madrider Fans zeigten im Rückspiel ein Banner mit den Worten «no al racismo» («Nein zu Rassismus»). Bei Ballberührungen wurde Vinícius von den mitgereisten Benfica-Anhängern ausgebuht.
Im Achtelfinale trifft der spanische Spitzenclub auf Sporting Lissabon oder Manchester City.
Dortmund scheitert
Gregor Kobel und Borussia Dortmund konnten die gute Ausgangslage aus dem Hinspiel nicht nutzen und verloren eine Woche nach dem 2:0-Heimsieg bei Atalanta Bergamo mit 1:4. Das entscheidende vierte Gegentor in Italien kassierte der BVB in der 98. Minute durch einen Penalty, den der in Berlin geborene Serbe Lazar Samardzic verwertete. Am Ursprung der Aktion, die zum Elfmeter führte, stand eine missratene Befreiungsaktion von Kobel.
Der Schweizer Nationalkeeper passte unfreiwillig in die Füsse von Mario Pasalic, der daraufhin in den Strafraum flankte, wo Atalantas Stürmer Nikola Krstovic von Ramy Bensebaini im Gesicht getroffen wurde. Nach Überprüfung an den Bildschirmen gab es Penalty für den formstarken Serie-A-Klub und Gelb-Rot für Bensebaini. «Das war mein Fehler am Ende», sagte Kobel. «Es tut mir leid für die Jungs.»
Vor dem bitteren Ende hatte Dortmund schon einen unangenehmen Abend in der Lombardei verbracht. Gianluca Scamacca (5.), Davide Zappacosta (45.) und Mario Pasalic (57.) gelang mit ihren Toren innerhalb weniger als einer Stunde die Wende nach der Hinspiel-Niederlage. Dortmund verkürzte durch den eingewechselten Karim Adeyemi auf 1:3, wodurch die Deutschen auf Kurs Verlängerung waren. Durch den Last-Minute-Schock schied der BVB erst zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte nach einem Zwei-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel aus.
Juventus Turin zu zehnt zum Coup
Juventus Turin machte gegen Galatasaray Istanbul ein 2:5 aus dem Hinspiel in der Türkei in den ersten 90 Minuten daheim wett, scheiterte dann aber nach Verlängerung. Victor Osimhen (105.) und Baris Yilmaz (119.) führten Galatasaray mit ihren Toren doch noch in die Achtelfinals. Der italienische Rekordchampion hatte zuvor das Kunststück geschafft, den Dreitore-Rückstand wettzumachen, obwohl er ab der 48. Minute und der Roten Karte gegen Innenverteidiger Lloyd Kelly nur noch zu zehnt spielte. In Unterzahl schossen Federico Gatti (70.) und Weston McKennie (82.) die Treffer zum 2:0 und 3:0.
Paris Saint-Germain ebenfalls weiter
Titelverteidiger Paris St. Germain steht nach dem gewonnenen Play-off-Duell mit der AS Monaco in der Runde der besten 16 Mannschaften. Monacos Denis Zakaria und Philipp Köhn scheiterten wie Kobel im Sechzehntelfinal. Den beiden von Beginn weg eingesetzten Schweizern reichte mit Monaco ein Remis bei Paris Saint-Germain nicht. Eine Woche nach dem 2:3 spielten sie nach Pausenführung 2:2.
Die Auslosung der nächsten Spiele findet am Freitag ab 12.00 Uhr in Nyon (Schweiz) statt.
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