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Die Amerikanerin stürzte bei der Abfahrt am vergangenen Freitag in Crans-Montana schwer. Aufhören will sie aber noch nicht.
Lindsey Vonn hielt am Dienstagnachmittag eine Medienkonferenz ab.
Leonhard Foeger / Reuters
atz/(dpa). Der medizinische Befund war mit Spannung erwartet worden: Die Amerikanerin Lindsey Vonn stürzte bei der Abfahrt am vergangenen Freitag in Crans-Montana schwer. Sie musste mit dem Helikopter abtransportiert und das Rennen abgebrochen werden.
Bei einer Medienkonferenz am Dienstagnachmittag in Cortina d’Ampezzo verkündete Vonn nun, dass ihr Kreuzband gerissen sei. Für gewöhnlich fallen Athletinnen und Athleten nach einer solchen Verletzung für mindestens ein halbes Jahr aus. Doch Vonn sagt laut der «Bild»-Zeitung: «Mein Knie ist nicht geschwollen. Daher will ich es am Sonntag probieren.» Auch Starts im Super-G und in der Team-Kombination schloss sie nicht aus.
«Ich weiss, meine Chancen sind nicht mehr so gross wie vorher»
Am Sonntag steigt die Olympia-Abfahrt der Frauen. «Ich weiss, meine Chancen sind nicht mehr so gross wie vorher. Aber solange es eine Chance gibt, werde ich es versuchen», sagte die sichtlich bewegte Vonn. Der Skirennsport sei nun mal gefährlich und sie gehe ans Limit, erklärte die langjährige Speed-Queen und viermalige Gesamtweltcupgewinnerin.
Vonn war im Dezember 2024 unter grossem Aufsehen in den Weltcup zurückgekehrt. Die 41-Jährige fährt inzwischen mit einer Teilprothese im rechten Knie. In der laufenden Saison zeigte sie sich bislang in Topform, fuhr schon zu zwei Siegen und fünf weiteren Podestplätzen. In Cortina d’Ampezzo ist zum Abschluss ihrer Karriere eine weitere Olympia-Medaille nach Abfahrts-Gold 2010 das grosse Ziel der einstigen Alpin-Dominatorin.
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