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Der Grasshopper Club Zürich dreht gegen Sion ein 0:2 und siegt 4:3 nach Verlängerung. Auch Yverdon Sport steht nach einem 2:1 gegen mit Neuchâtel Xamax in den Halbfinals.
Grasshopper Tim Meyer kämpft mit Nias Hefti um den Ball.
Claudio Thoma / KEYSTONE
(sda)
In der Super League steckt GC einmal mehr mitten im Abstiegskampf. Von daher war der Cup-Viertelfinal gegen Sion für die Zürcher eine willkommene Abwechslung und die Gelegenheit, «etwas wirklich Grossartiges zu erreichen», wie sich Gerald Scheiblehner vor der Partie ausdrückte. Was die Zürcher dann allerdings lange Zeit zeigten, war mehr als dürftig. Doch als die Partie nach dem 0:2 von Benjamin Kolloli (72.) vorentschieden schien, wachten die Gastgeber doch noch auf, und das Spiel entwickelte sich zu einem packenden Cup-Fight.
Nur vier Minuten nach dem zweiten Gegentreffer brachte Jonathan Asp Jensen – wer auch sonst – die Hoffnungen der Zürcher auf ein Weiterkommen mit einem herrlichen Schlenzer zurück. Weitere vier Minuten später gelang dem eingewechselten Emmanuel Tsimba der Ausgleich. GC nahm den Schwung mit, in der 83. Minute rettete Sions Goalie Anthony Racioppi mirakulös nach einem Kopfball von Asp Jensen. Doch ausgerechnet in dieser Phase ging Sion dank eines Kopfballs des ebenfalls eingewechselten Josias Lukembila (85.) wieder in Führung. Das war es aber noch nicht: In der 93. Minute rettete Neuzugang Michael Frey das Heimteam in seinem zweiten Spiel mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in die Verlängerung, in der abermals Tsimba in der 94. Minute per Kopf das entscheidende 4:3 erzielte.
GC startete zwar gut in die Partie und hatte bereits in der ersten Minute eine Chance zum 1:0; Maximilian Ullmann schoss von der linken Strafraumseite aber klar daneben. Dann aber ging Sion in der 7. Minute in Führung. Zunächst klärte GC-Verteidiger Abdoulaye Diaby nach einem Freistoss von Ilyas Chouaref noch, die darauffolgende Flanke von Baltazar fand dann aber den Kopf von Verteidiger Kreshnik Hajrizi, der Torhüter Nicolas Glaus keine Chance liess und seinen ersten Treffer in dieser Saison erzielte. Danach schienen die Walliser alles im Griff zu haben, ehe GC doch noch etwas Grossartiges schaffte.
Yverdon schlägt ausgeruhtes Xamax
Sie liessen nichts unversucht, die Xamaxiens. Am Freitag schickte Trainer Anthony Braizat im Meisterschaftsspiel in Bellinzona keinen einzigen Stammspieler aufs Feld, sondern lauter Junioren. Das Experiment ging insofern in die Hosen, als sich die Tessiner gegen Xamax’ dritten Anzug problemlos 5:0 durchsetzten. Doch die Neuenburger dachten da schon längst an ihre Partie in den Cup-Viertelfinals gegen Ligakonkurrent Yverdon. Mit ausgeruhten Beinen und frischem Geist sollte der erstmalige Halbfinaleinzug seit fünfzehn Jahren bewerkstelligt werden. Doch aller Vorkehrungen zum Trotz, auch dieses Vorhaben sollte Xamax misslingen.
1:2 verloren sie am Dienstagabend in der heimischen Maladière. Shkelqim Demhasaj brachte Xamax zwar früh nach einem Abpraller in Front, Yverdon konnte aber in Person von Elias Pasche noch vor der Pause reagieren. Varol Tasar machte dann zehn Minuten vor dem Ende die Wende für Yverdon perfekt, das nach 2001 und 2022 zum dritten Mal in der Klubhistorie einen Cup-Halbfinal wird bestreiten dürfen.
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