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Unterdessen führt die Bundesanwaltschaft die Untersuchung wegen der Explosion in Illnau.
Polizisten untersuchen ein Gebäude, das durch die Druckwelle einer Explosion auf dem Test-Areal Tätsch zerstört wurde.
Claudio Thoma / Keystone
Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen, der Knall bis in die Stadt Zürich zu hören: beim Vernichten von Sprengstoff auf einem Testgelände in Illnau kam es Ende Februar zu einer Detonation. Denn mehrere Hundert Kilogramm explodierten, statt abzubrennen.
Schäden wurden in einem Umkreis von bis zu zehn Kilometern registriert: Dächer, Mauern, Fenster, Türen und sogar ein Aquarium wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Nun ist klar, wie viel der verursachte Schaden kostet. Das geht aus einer Antwort des Regierungsrats auf eine Anfrage der Kantonsrätin Nadja Wirth (Grüne, Pfäffikon) hervor.
Demnach gingen bei der kantonalen Gebäudeversicherung bis am 5. März 165 Schadensmeldungen ein. Wie es heisst, würden diese nun geprüft. Derweil gehe man von einer Schadenssumme von 4 Millionen Franken aus. Die Gebäudeversicherung stehe mit dem betroffenen Haftpflichtversicherer in Kontakt. Letzterer muss den Schaden voraussichtlich übernehmen. Wie die Tamedia-Zeitungen melden, arbeitete am Unglückstag, dem 25. Februar, eine Sprengtechnik-Firma aus der Berner Gemeinde Meiringen in der Anlage.
Die Zürcher Staatsanwaltschaft eröffnete ein Strafverfahren gegen verantwortliche Personen. Unterdessen hat laut den Tamedia-Zeitungen die Bundesanwaltschaft übernommen. Sie führt eine Untersuchung wegen Verdachts auf ein Sprengstoffdelikt.
Die Versuchs- und Schulungsanlage «Tätsch» gehört der gleichnamigen Genossenschaft. Das Forensische Institut Zürich ist daran mit 25 Prozent beteiligt, wie aus der Antwort des Regierungsrats hervorgeht. Zu den regelmässigen Mietern gehören demnach auch das Schweizerische Polizeiinstitut und die Zürcher Polizeischule. Der Kantonspolizei seien aus der Vergangenheit weder Unfälle noch kritische Situationen bekannt.
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