#Eher #nasser #als #Schmutziger #Donnerstag
Punkt 15 Uhr war Start beim Restaurant Engel, ungestüm trabten die Botzerössli vorneweg! Ihnen folgten selbstverständlich die Trömmelimeedle und Trömmelibuebe, nach wie vor begeistert von ihrem taktvollen Tun. Immer wieder erhielten sie dafür wohlverdienten Applaus. Trotz des unwirtlichen Wetters machte eine grosse Schar Maschgere, viele Familien und originelle Grüppchen am Umzug mit.
Kaum erschien der Tross auf dem Postplatz entschwanden die Vorreiter und ihre Tambouren gerade ums «Bazeschiesseli-Egg» Dafür boten sie beim Plattenegg einem grossen Publikum ein mitreissendes Konzert. Als auch die Hinteren wieder aufgeschlossen hatten trafen sie als fröhliches «Gesamtpaket» beim Kronengarten ein. Der Begriff «Paket» passt durchaus wörtlich – denn Gross und Klein schlossen quasi bis auf eine Schuhlänge zu den Vorausgehenden auf. Und weil ziemlich flott marschiert wurde, konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer die einzelnen Maschgere kaum gebührend bewundern.
Wahrscheinlich lockte halt der feine Berliner zu sehr – denn den erhielt jedes Mägschgerli zur Belohnung. Mmmmmmmh, wie lecker der schmeckte, schier bis zu den Augenbrauen stob der Puderzucker und es tropfte die süsse Latweri über die Finger.
Als es bald wieder zu regnen und zu stürmen begann, bot das riesige Kälbihallenzelt willkommenen, warmen Unterschlupf. Während sich die Kinder bei verschieden Spielen austoben konnten, genossen die Mami’s und Oma’s einen Kaffee mit Kuchen, die Väter ein erfrischendes Bier. Später ging es durch die nassen, grauen Gassen nach Hause – müde, jedoch mit viel Vorfreude auf die weiteren närrischen Tage.
Weissbädler trotzen dem Regen
Das Wetter war im ganzen Kanton bescheiden. In Weissbad ging der Zug trotzdem durchs Dorf, die Teilnehmer versuchten sich so gut wie möglich trocken zuhalten. Das klappte bei dem schlechten Wetter aber eher selten.
«Meschrüti» und Brülisau verlegten Party nach innen
Während die Fasnächtler in Weissbad tapfer durch den Regen liefen, verzogen sich die «Kollegen» in Meistersrüte und Brülisau rasch nach innen. In «Meschrüti» gab es erst ein Platzkonzert der Guggenmusik Ried-Chlepfer. Anschliessend konnten ging es in der Kaffistöbli, in der Kinderdisco oder beim Spiele spielen im Schulhaus weiter.
In Brülisau wurde der Umzug am «Schmotzigen» gleich abgesagz, dafür spielte die Föhngugge in der Turnhalle. Das Kuchenbuffet war ein Traum, es gab viele viele Ovo und Aromat.
Recent Comments